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Nun...hallo! Jetzt ist es wahrscheinlich an mir herauszufinden, weshalb du hier hereingeschneit bist, richtig? Um etwas über mich herauszufinden? Über diese Website? Oder warum sie eigentlich hier ist? Alles dreies, sagst du? Heilige Garnele! Dann hast du aber einiges an Lektüre vor dir, mein(e) guter Mann/Frau! Aber nichts desto trotz, lass uns anfangen. Äh... am besten am Anfang, richtig?

Also, als erstes, ich bin Sebastian, geboren 1972 in Berlin, und immernoch in Berlin... das heißt, ich lebe noch immer hier. Ganz schön langweilig, oder? Nie so richtig aus der Stadt weggekommen, und genau genommen habe ich das auch nicht vor. Ich liebe diese Stadt und irgendwann in näherer Zukunft wird es hier auf der Website wohl einige Schnappschüsse aus Berlin geben. Aber das ist eine andere Geschichte...

Wo waren wir? Ah ja! Bei mir. Natürlich. Also was kommt als nächstes... was ich so tue? Alles klar. Nun, die meiste Zeit verbringe ich am oder in der Nähe des Computers. Ich arbeite als Grafikdesigner (was mindestens 70% der Zeit erklärt, die ich damit verbringe auf den Screen zu starren), kreiere Websites, Druckmedien und alles was so dazu gehört. In meiner Freizeit (es gibt da einen recht fließenden Übergang zwischen Arbeit und Freizeit) amüsiere ich mich selbst mit noch mehr Websites (wie dieser hier), spiele Toter Mann vor dem Fernseher oder sammle digitale Fotos.

Ich war natürlich nicht immer ein Grafikdesigner. Technisch gesehen bin ich Zimmermann. Nein, ehrlich! Warum sollte ich dich anlügen? Nun, zugegeben, ich habe nie wirklich als Zimmermann gearbeitet. Um 5 Uhr früh aufzustehen und mir im Winter die Hände abzufrieren war einfach nicht so wirklich meine Sache. Als was ich einige Jahre gearbeitet habe, war Krankenpfleger. Das waren ehrlich die schönsten Jahre meines Lebens. Nicht dass mein Leben jetzt schlechter ist, es ist nur... anders. In einem Krankenhaus zu arbeiten hat etwas unheimlich erfüllendes! Meistens, zumindest. Wenn du gerade in dem Alter bist, in dem man sich nach etwas Neuem umsieht, solltest du das mal versuchen!

Nun denn... nachdem ich meinen Teil bei der Rettung der Menschheit geleistet hatte, ging ich zurück zur Schule und dann, eines sonnigen Tages (ich nehme zumindest an er war sonning, es ist nicht so als könne ich mich wirklich daran erinnern) hatte ich die Idee, eine eigene Website zu basteln. Ich war so absolut erstaunt, daß sie wirklich funktionierte, dass ich einfach dabei geblieben bin. Der einzige Unterschied ist, dass meine Sites jetzt ein klein wenig besser aussehen und ich dafür bezahlt werde, sie zu erstellen. Was einige Vorteile hat.

Freilich wurde ich nicht dafür bezahlt, diese Website zu erstellen und ehrlich gesagt hat sie auch keinen wirklichen Zweck. Natürlich könnte ich sagen, ich habe sie erstellt, um das Web zu einer besseren Welt zu machen, meine Freunde auf dem Laufenden zu halten oder auf meine Links zurückgreifen zu können, wo auch immer ich im Web herumsurfe, aber ihr wahrer Zweck, nehme ich an, ist es herumzuprotzen. Schau mich nicht so an! Auch ein Webdesigner muss von irgendwas leben, richtig? Na also. Natürlich gibt es hier auch eine Ansammlung von Dingen und Gedanken, die mir im Laufe der Zeit über den Weg gelaufen sind. Und so sieht diese Site nicht nur ganz nett aus, sie sagt dir auch eine Menge darüber, wie ich ticke. Und ich denke das war meine Inspiration für die erste Version, damals... wann war das... 1995? Ich war schwer Compuserve-abhängig (mag es in Frieden ruhen) und eines Tages offerierten sie Webspace für ihrer Mitglieder. Also spielte ich ein wenig damit herum und so begann der ganze Rest. Ganz schön erstaunlich, wenn man drüber nachdenkt, oder? Ein kleiner Zufall und er hat gewissermaßen mein ganzes Leben verändert. Das waren noch abenteuerliche Zeiten, damals! Das Internet gab es eigentlich noch nicht wirklich, nur kleine, rudimentäre Blobs hier und da. Es war weit davon entfernt, populär zu sein und einen Computer, eine e-Mail-Adresse und eine Website zu besitzen, war schon fast etwas elitäres. Sowas wie ein Porsche für Arme. Mittlerweile ist eher ein Fiat für Arme daraus geworden (nichts gegen Fiat, aber du verstehst, was ich meine, richtig?). Es ist unglaublich, was man heute so im Web sieht - sowohl inhaltlich als auch in Fragen des Stils. *brabbelt sich eine Stunde lang in den Bart...* Entschuldige *seufzt*

Nun... das war's im Wesentlichen. Nicht viel mehr, was ich dir noch erzählen könnte. Wenigstens nicht, ohne dich zu Tode zu langweilen. Und nachher verklagst du mich noch. Also, hopp, hopp... es gibt noch eine Menge anderes zu sehen. Ich möchte dir nicht deine Zeit stehlen. Oh... und danke, daß du hereinschaust!...8)

 
 
 
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